Über Mich
Über Mich
Hallo, mein Name ist Birgit Marx. Ich bin Sängerin, Texterin und Songschreiberin. Für mich sind Wertschätzung, Vertrauenswürdigkeit, Zugewandtheit und Empathie elementare zwischenmenschliche Werte.
Was, wenn Kunst der einzige Weg wäre, die Rüstung, die wir uns gebaut haben zu durchdringen? Ich möchte die Menschen in einer Welt, die von Technik, Verstand, Leistung und künstlicher Intelligenz geprägt ist, mit meiner Musik an ihre Gefühle und ihrer selbst erinnern. In meinen Songs erzähle ich Geschichten von Menschen in Situationen, Gefühlen und Begebenheiten in all ihrer Fragilität. Mit Freiheit schöpfe ich dabei aus der stilistischen Bandbreite des Jazz, um jedem Song seine individuelle Persönlichkeit zu geben. In meinem Gesang habe ich eine ganz eigene Ausdrucksform gefunden, dadurch entstehen besondere Songs mit fein ausbalancierten Stimmungen, die bis ins Innerste gehen und den Worten Bedeutung verleihen, voller Leidenschaft und Sinnlichkeit, aber auch Nachdenklichkeit und Mitgefühl. Eine neue Art und Weise des ´Vocal Jazz´.
Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Ort, in einem technisch- und praktisch orientierten Umfeld. Alles künstlerisch Kreative galt als "Brotlose Kunst", war als Zeitvertreib aber sehr gerne gesehen. Doch genau dieses künstlerisch Kreative zog mich magisch an. Ich lernte Flöte und Klarinette, sang mit Hingabe zu meinen Lieblingssongs, konnte mich ins Malen vertiefen, dachte mir phantasievolle Geschichten aus und schrieb Gedichte. Stundenlang konnte ich mich so „beschäftigen“ und oft genug vergaß ich darüber auch die Zeit und schlief abends im Bett mit einem Stift in der Hand ein. Als zum Ende der Schulzeit die Berufswahl anstand, meinte mein Vater: “ Du malst doch so gerne, werde doch technische Zeichnerin.“ Wer einen Einblick davon hat, was technische Zeichner:Innen machen, erkennt, dass daran absolut nichts Kreatives, nichts Künstlerisches ist. Es passte aber zu der Welt, dem Denken, den Vorstellungen und Werten, mit denen ich aufwuchs. Das Künstlerische in irgendeiner Form zum Beruf zu machen, war undenkbar und ich hinterfragte es auch nicht. In der Folgezeit gab es dafür wenig Raum. Das Einzige, was ich mir noch ein wenig bewahrte, war das Singen.
Dann kam ein Abend, der alles verändern sollte. Der Besuch meines allererstes Modern Jazzkonzerts. Ein Freund lud mich ein, mit zu einem Konzert eines lokalen Jazz Quartetts zu kommen. Sie spielten in einem kleinen urigen Club. Die Bühne war so winzig, dass die Musiker dicht an dicht standen und mit dem Publikum fast auf Tuchfühlung gingen. Das Publikum saß und stand überall dort, wo es Platz finden konnte. Es war voll, stickig und heiß. Genau die Stimmung, die man aus Filmen kennt. Der ganze Raum wurde durch die Musik energetisch aufgeladen, vibrierte förmlich. Die Kommunikation der Musiker untereinander, der Variantenreichtum, solch freie Improvisation innerhalb der Soli bei gleichzeitigem An- und Abschwellen der Dynamik aller hatte ich zuvor noch nie gehört. Völlig erfüllt endete dieser Abend für mich und ich spürte : Jazz! Meine musikalische Heimat! Mein Puls- und Herzschlag!
Von da an richtete ich mein Leben sukzessiv um die Musik aus. Ich nahm Gesangunterricht, arbeitete mit Musikern, suchte und sog alles auf, was sich zum Jazz finden ließ. Ich entsann mich meiner alten Leidenschaft, des Schreibens und in mir entstand der unbedingte Wunsch, meine eigene Musik zu komponieren. Für dieses Unterfangen suchte ich mir professionelle Unterstützung und verfasste erste eigene Songs.
...und wenn Du wissen möchtest wie meine Reise weitergeht , folge mir auf facebook oder instagram.